Vollnarkose

 

Vollnarkose

 

"Am besten schlafen Sie bei Ihrem Anästhesisten!"

Diese Aussage können Sie wörtlich nehmen, denn nirgendwo "schlafen" Sie so tief und sicher wie bei einer Vollnarkose. Sie werden nach der Narkose aber auch schnell wieder wach und fühlen sich nach ein paar Minuten wieder fit (in Abhängigkeit vom operativen Eingriff!)
Die Narkoseeinleitung geschieht in der Regel über eine im Arm oder auf dem Handrücken liegende Venenverweilkanüle. Sie schlafen ein und werden nach Gabe verschiedener Narkosemittel (gasförmige und/oder intravenöse Schlafmittel und Schmerzmittel) in einem ruhigen schmerzfreien Schlaf gehalten.

Währenddessen überwacht Ihr Narkosearzt Ihre Körperfunktionen (Blutdruck, Puls, Sauerstoffgehalt des Blutes, EKG) und steuert über Dosisanpassungen der Narkosemittel Ihre Narkosetiefe. Ihr sicherer Schlaf und ihre Vitalfunktionen werden über die gesamte Anästhesiedauer lückenlos überwacht.

Da der schlafähnliche Zustand sehr tief ist, atmen Sie während der Narkose nicht selbst, sondern werden über im Mund-Rachenraum befindliche Hilfsmittel (Kehlkopfmaske) oder über einen Tubus, der durch die Stimmbänder in die Luftröhre eingeführt wird, vom Narkosearzt beatmet.

Wird die Operation beendet, wird die Zufuhr der Narkosemittel beendet, und nach ein paar Minuten werden Sie "von selbst" wieder wach.
Dies geschieht aufgrund der Umverteilung und des Abbaus der Narkosemittel im Körper.
Die Narkosemittel, die im ambulanten Bereich verabreicht werden, zeichnen sich durch eine besonders gute Steuerbarkeit und Verträglichkeit aus. Übelkeit und Erbrechen sind heutzutage daher sehr selten. Daher ist nach der Narkose auch eine frühzeitige Nahrungsaufnahme möglich.
Beachten Sie bitte, den Anweisungen des Narkosearztes und des Operateurs bezüglich des weiteren Verhaltens nach Ihrem Eingriff Folge zu leisten!

 
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